Der Wallfahrtsort

Wallfahrtsort – Hasle Heiligkreuz

Nach rund 150 Jahren verschwanden die Zisterzienserbrüder von Heiligkreuz so unauffällig, wie sie zuvor gekommen waren. Die Luzerner Obrigkeit, welche die Vogteigewalt über das Entlebuch ausübte, verfügte, dass Kapelle, Brüderhaus mit umliegenden Land und Wald fortan durch die Pfarreien der Talschaft zu verwalten waren.

In der Folge entwickelte sich Heiligkreuz zum Wallfahrtsort, zumal der Kirchenschatz eine Kreuzreliquie aufwies, die wohl von den Kreuzverehrenden Zisterziensern zurückgelassen wurde. Der dem Entlebuch gehörende Besitz trug dazu bei, dass sich die Leute nicht nur aus religiösen, sondern auch aus andern Gründen auf Heiligkreuz zusammenfanden. Erwähnt seien insbesondere die dort vereinbarten Postulate der Entlebucher 1653, die zum Bauernkrieg führten.

Die 1480 belegte Heiligkreuzkapelle wurde 1593 erweitert; 1753 barockisierte der Luzerner Baumeister Jakob Singer das Gotteshaus, wie es noch heute erhalten ist. Der national geschützte Ortskern mit Kirche, Kurhaus, Hospiz und Mehrzweckgebäude, die beeindruckend lebendig gebliebene Tradition des Wallfahrens sowie der beliebte Treffpunkt für Sportler und Touristen bringen zum Ausdruck, dass sich hier während Jahrhunderten etwas entwickelt hat, das eine ungewöhnlich starke Ausstrahlung aufweist. Die Gebäulichkeiten, wie Kirche und «Hotel Kurhaus Heiligkreuz», werden von einer Pflegschaft, die von allen Talpfarreien getragen werden, verwaltet.

Die Idee der Erhaltung und lebendigen Nutzung des überregionalen Wallfahrtsortes ist erklärtes Ziel der Pflegschaft Heiligkreuz. Der traditionsreiche Weiler, gelegen in einer fast unberührten Landschaft, soll weiteren Generationen erhalten bleiben.

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Fahrplan

Nach: Hasle LU
Datum: 16.03.16
Zeit:
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Datum: 16.03.16
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